Bild des Monats August 2021

Foto: Peter Remmel

NGC 7000 oder der Nordamerikanebel im Sternbild Schwan ist ein „dankbares“ Foto-Objekt am nächtlichen Sommerhimmel. Gerade in den Sommermonaten. In dieser Zeit ist NGC 7000 sehr nah am Zenit und relativ gut und störungsfrei zu fotografieren.
So hat Peter Remmel hier einmal zeigen wollen, das auch relativ kurze Belichtungszeiten (5 Minuten in diesem Fall) und kleine Öffnungen (hier 140 mm) schon ein brauchbares Resulat zeigen.
Wir sehen hier ein HII-Emissionsgebiet in welchem Wasserstoffgas durch Strahlung von heißen Sternen zum Leuchten im tiefroten Bereich angeregt wird.

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Bild des Monats Juli 2021

Ralph Uenver

Der Cirrusnebel, aufgenommen am 13. und 17. Juni diesen Jahres. Dieser Emissions- und Reflexionsnebel der Helligkeit 7 mag befindet sich im Sternbild Schwan. Die Entfernung beträgt ca 2400 Lichtjahre. Die Ausdehnung von 2×4° benötigt keine großen Brennweiten. Dieses Bild wurde mit 380mm Brennweite realisiert. Weiterlesen

Partielle Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021

Bild: Peter Remmel

Am 10. Juni 2021 findet eine ringförmige Sonnenfinsternis über der Arktis statt. Bei einer rinförmigen Sonnenfinsternis bedeckt der Mond aufgrund seiner Entfernung zur Erde nicht die komplette Sonnenscheibe. Von der Sonne bleibt ein leuchtender Ring zu sehen. In Deutschland ist diese Sonnenfinsternis als sogenannte partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Weiterlesen

Bild des Monats Juni 2021

Foto: D. Bode

Das Mare Humorum (Meer der Feuchtigkeit) ist mit ca. 420 km Durchmesser eines der kleineren Mare des Mondes und liegt im südwestlichen Bereich der sichtbaren Mondseite. Es ist ca. 3,9 Milliarden Jahre alt und wird von einer teilweise 3 km dicken Basaltschicht bedeckt. Dieses Gebiet ist eines der schönsten für Beobachtung und für die Fotografie. Es zeigt beinahe alles, was der Mond dem Amateurastronomen bieten kann.

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Bild des Monats Mai 2021

Foto: Sabine Mauer

Der Mond umkreist die Erde nicht in einer perfekten Kreisbahn, sondern umeiert sie mehr oder weniger stark durch Gravitationseinflüsse. Eine regelmäßige Bahnstörung wird durch die Sonne verursacht. Weitere sind die Gravitation von Jupiter und Venus. So kommt es regelmäßig vor, dass der Mond mal näher an der Erde ist und mal weiter entfernt. Den Supermond haben die Medien allerdings erst in den letzten Jahren entdeckt. Für meinen Geschmack wird es mittlerweile mit den Superlativen etwas zu sehr übertrieben. Der Unterschied ist mit dem bloßen Auge, besonders für Laien überhaupt nicht zu sehen. Das sieht man im Wikipedia Artikel recht gut.

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Ein Asteroid mit Namen Runkel

Beispiel: Asteroid PSYCHE Quelle:Wikipedia

In unserem Sonnensystem gibt es neben der Sonne, den Planeten und ihren Monden sowie den Zwergplaneten (z.B. „Ceres“) und Kometen noch eine andere Gruppe von Himmelsobjekten: Die Asteroiden. Asteroiden sind Überbleibsel aus der Zeit der Planetenenstehung. Ihn der Anfangszeit unseres Sonnensystems vor ca. 4,5 Milliarden Jahren bildeten sich die großen Planeten aus sogenannten „Planetesimale“, Gesteins- und Eisenbrocken, die durch Kollisionen zu Planeten verschmolzen. Die Reste aus dieser Zeit, die es nicht geschafft hatten sich zu Planeten zu formen nennen wir Asteroiden.

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Bild des Monats April 2021

Foto: Achim Conradi

Das Bild des Monats April zeigt den Sternenhimmel über Limburg in Richtung Westen. Unterhalb des Greifenbergs, der sich in der unteren linken Ecke des Bilds befindet, bis hin zum Dom sieht man die Lahn, in deren Wasser sich die Lichter der Stadt spiegeln.
Weiter rechts hinter dem Dom erkennt man das Krankenhaus, auf der rechten Seite das Lichterband der Autobahn A3 sowie einige Windräder. Der Himmel wird zum Einen durch die Lichter der Stadt erhellt – für Astronomen eine unerfreuliche Lichtverschmutzung – zum anderen strahlte an diesem Abend der zunehmende Dreiviertelmond über Limburg.

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Bild des Monats März 2021

Foto: Michael Heep

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Er ist ca. 1350 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser von rund 30 Lichtjahren. Der Nebel besteht in erster Linie aus Wasserstoff. In diesen Wasserstoffwolken entstehen neue Sterne, die mit ihrer Strahlkraft den Nebel zum Leuchten bringen. Er ist sogar mit bloßem Auge sichtbar.

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