Sternwarte Limburg e.V. – Astronomie erleben

Wir die Sternwarte Limburg e.V. sind ein Treffpunkt für astronomisch interessierte Bürger des Landkreises Limburg – Weilburg. Wir bieten der Öffentlichkeit monatliche Führungen mit ausgewählten Vortragsangeboten und Himmelsbeobachtung. Darüber hinaus führen wir gelegentlich auch spezielle Veranstaltungen für Kinder- und Jugendgruppen durch. Weiterlesen

Der Stern von Bethlehem

Weihnachtsvortrag auf der Sternwarte Limburg
Am Samstagabend, den 14. Dezember um 19 Uhr, findet die nächste Öffentlichkeitsveranstaltung bei uns auf der Sternwarte Limburg statt.
Wie auch in den letzten Jahren ist der Stern von Bethlehem unser letztes Vortragsthema. Der Referent erläutert die möglichen wissenschaftlichen Hintergründe der Überlieferung aus der Sicht eines Astronomen. Was haben die Menschen damals gesehen und wann genau könnte es gewesen sein?
Es gibt spannende Geschichten und schöne, passende Bilder unserer Astrofotografen.

Nach dem Vortrag können die Besucher, wenn das Wetter es zulässt, selbst durch die Teleskope den Himmel bewundern.
Der Eintritt zur Sternwarte ist wie immer frei. Wir öffnen um 18:30 Uhr, Beginn ist 19 Uhr. Bitte denken Sie auch an warme Kleidung, da die Himmelsbeobachtung im Freien stattfindet.
WICHTIG: Für eine bessere Planung des Abends wird dringend um eine Anmeldung gebeten, unter der
Email-Adresse veranstaltung@sternwarte-limburg.de . Für das Autonavi ist die Anschrift: Stephanshügel 11, 65549 Limburg

Bild des Monats Dezember 2019

NGC 7380, der Zauberernebel (Wizard Nebula)

Hier sieht man ein noch recht junges Sternentstehungsgebiet im Sternbild Kepheus an der Grenze zur Kassiopeia.
Neuere Messungen geben eine Entfernung von 8000 Lichtjahren an und einen Durchmesser des Nebels von etwa 100 Lj. Er ist nur etwa 4 Millionen Jahre alt und wird von den jungen heißen Sternen kräftig durch gewirbelt. In vielleicht 1 Million Jahren wird der Nebel verschwunden sein, aber seine Sterne werden zum Teil noch leuchten, wenn unsere Sonne längst vergangen ist.
NGC 7380 bezeichnet eigentlich nur den jungen Sternhaufen, der 1787 von Caroline Herschel entdeckt wurde. Der umgebende Nebel konnte erst sehr viel später beobachtet und nachgewiesen werden, nämlich in den 1950er Jahren,und hat seit 1959 die Bezeichnung SH2-142.
Der Nebel selbst ist visuell sehr schwer zu sehen, aber für die Astrofotografen ein beliebtes Objekt. Besonders die relativ neue Schmalbandfotografie zeigt die filigrane, lebhafte Struktur des Nebels. Die schwarzen Kanten deuten auf sehr intensive, energiereiche Strahlung hin, die durch ihren Druck diese Strukturen formt und leuchtende Kanten erscheinen lässt.
Das gezeigte Foto ist aber eine reine RGB-Aufnahme mit einer Astro-Farbkamera aufgenommen. 33 Einzelbelichtungen zu je 5 Minuten wurden am PC zu einem Bild verarbeitet, Gesamtbelichtung hier also 2:45 Stunden. Das Fernrohr war ein
30,5 cm durchmessendes Ritchey Chrétien Spiegelteleskop.

Andromeda – Eine Schönheit am Sternenhimmel

Andromeda und Kassiopeia Foto: Sabine Mauer

Foto: Sabine Mauer

Am Samstag, den 30. November um 19 Uhr wird ein weiteres unserer großen nördlichen Sternbilder vorgestellt. Den Besuchern unseres Öffentlichkeitsabends erzählt unser Referent Dietmar Bode die spannende Geschichte der schönen Andromeda, Tochter des Königs von Äthiopien Kepheus und seiner Gemahlin Kassiopeia. Dazu werden beeindruckende Fotos dieser Himmelsregion gezeigt, sämtlich von Mitgliedern der Sternwarte aufgenommen.

Nach dem Vortrag werden unsere Mitglieder an den Teleskopen bereit stehen und den Gästen beim Beobachten des Sternbildes und seiner Besonderheiten zur Seite stehen. Wenn das Novemberwetter mitspielt, wird gerade auf Bildern Gezeigtes nun mit dem eigenen Auge gesehen werden können.

Der Eintritt zur Sternwarte ist wie immer frei. Geöffnet für unsere Gäste wird um 18:30 Uhr, der Vortrag beginnt um 19 Uhr.
WICHTIG: Für eine bessere Planung des Abends wird dringend um eine Anmeldung gebeten, unter der
Email-Adresse veranstaltung@sternwarte-limburg.de . Für das Autonavi ist die Anschrift: Stephanshügel 11, 65549 Limburg.

Bild des Monats November 2019

Marcel Herheuser

Das Astrobild des Monats zeigt den, unter Astronomen allseits bekannten, Doppelsternhaufen h (NGC 884) und chi Persei (NGC 869) im Sternbild Perseus. Die zwei offene Sternhaufen sind  etwa 7000 Lichtjahre von uns entfernt und sind mit ihrer scheinbaren Helligkeit von 5,5 mag bereits mit dem bloßen Auge am Herbst- und Winterhimmel als kleine verwaschene Fleckchen am Himmel zu beobachten. Im Teleskop, bei schwacher Vergrößerung, zeigen sich zwei wunderschöne Objekte, wie Diamanten auf schwarzem Samt. Weiterlesen

Bild des Monats Oktober 2019

Volkhard Metzner

Das Bild des Monats Oktober zeigt eine unserer Nachbargalaxien Messier 33, auch bekannt als der Dreiecksnebel. Die Galaxie liegt im Sternbild Dreieck. Sie gehört, wie auch die Andromedagalaxie zu unserer „Lokalen Gruppe“, eine Anhäufung von mehreren Galaxien in der nächsten Nachbarschaft unserer Milchstraße. Der Dreiecksnebel liegt etwa 2,7 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Obwohl sie neben der Andromedagalaxie die zweit hellste Galaxie am Nachthimmel ist, ist sie mit dem bloßen Auge, nicht mehr beobachtbar.

 

Warum ist uns der Mond so wichtig?

So zeigt sich der Mond, wenn er am 5.10. um 19:30 Uhr seinen Höchststand im Süden erreicht.

Mondvortrag am 5. Oktober um 19:30 Uhr (geöffnet ab 19 Uhr)

Unser jüngster Referent, der 13 jährige Leon Stauber, wird es den Gästen beim Vortrag am 5. Oktober auf dem Öffentlichkeitsabend genau erklären. Dabei richtet sich Leon zwar vorwiegend an jugendliche Zuhörer, aber auch für alle Erwachsenen dürften seine Erklärungen hoch interessant sein. Weiterlesen

Bild des Monats September 2019

Bild: Sabine Maurer

Auch Gewitter gehören zur Astronomie. Sie werden unter dem Bereich atmosphärische Erscheinungen behandelt. Nicht nur in der Erdatmosphäre entladen sich elektrische Phänomene in Blitzen, sonder auch bei anderen Planeten unseres Sonnensystems wie z.B. Jupiter. Weiterlesen

Der Irisnebel oder was sieht man da eigentlich?

Dietmar Bode

Einige astrofotografisch interessierte Mitglieder der Limburger Sternwarte beschäftigten sich kürzlich mit dem sogenannten IRIS-NEBEL (NGC7023) mit unterschiedlichem Instrumentarium und unterschiedlicher Bearbeitung. Es handelt sich um einen auffallend blauen Nebel, der durch das Anstrahlen des Sternes in der Mitte seine intensive Färbung erhält. Die Dunkelwolke  drumherum  ist gewissermaßen die Wiege der ganzen Sternengruppe in der Umgebung des blauen Feldes. Weiterlesen

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