Sternwarte Limburg e.V. – Astronomie erleben

Wir die Sternwarte Limburg e.V. sind ein Treffpunkt für astronomisch interessierte Bürger des Landkreises Limburg – Weilburg. Wir bieten der Öffentlichkeit monatliche Führungen mit ausgewählten Vortragsangeboten und Himmelsbeobachtung. Darüber hinaus führen wir gelegentlich auch spezielle Veranstaltungen für Kinder- und Jugendgruppen durch. Weiterlesen

Bild des Monats Januar 2020

Marcel Herheuser

Das Bild des Monats Januar zeigt ein beliebtes Motiv der Astronomen. Es ist der, unter der Bezeichnung M45, bekannte Sternhaufen der Plejaden im Wintersternbild Stier. Häufig findet man auch die Bezeichnung „Siebengestirn“ oder „Sieben Schwestern“.  Dieser Begriff geht auf die Griechische Mythologie zurück und nimmt Bezug auf die sieben Töchter des Titanen Atlas. Ihre Namen lauten Alkyone, Asterope, Elektra, Kelaino, Maia, Merope und Taygete. Weiterlesen

Die Entstehung und Entwicklung der Erde – Ist sie wirklich einzigartig?

NGC 2244, Rosettennebel

Foto: Peter Remmel

Unsere Vortragsserie 2020 beginnt am 18. Januar um 19 Uhr. Anlässlich der Verleihung des Nobelpreises an die Erstentdecker von Exoplaneten Michael Major und Didier Queloz beschäftigt sich unser Referent an diesem Abend mit dem spannenden Thema der Entwicklung der Erde und anderer Planeten.

Die Erde ist ein Planet von 8 in unserem Sonnensystem. Aber schon etwa 4000 Planeten von fernen Sonnen, sogenannte Exoplaneten, sind unseren Astronomen inzwischen bekannt. Ständig werden weitere Welten gefunden. Wo die Sonnen mit ihren Planeten entstehen, zeigt der Referent des Abends mit Bildern von Mitgliedern der Sternwarte. Nur ein Beispiel für so eine Sternentstehungsregion ist das beigefügte Foto des Rosettennebels, ein prächtiges Beispiel aus dem Sternbild Einhorn, einem Nachbarn des Orion. Weiterlesen

Bild des Monats Dezember 2019

NGC 7380, der Zauberernebel (Wizard Nebula)

Hier sieht man ein noch recht junges Sternentstehungsgebiet im Sternbild Kepheus an der Grenze zur Kassiopeia.
Neuere Messungen geben eine Entfernung von 8000 Lichtjahren an und einen Durchmesser des Nebels von etwa 100 Lj. Er ist nur etwa 4 Millionen Jahre alt und wird von den jungen heißen Sternen kräftig durch gewirbelt. In vielleicht 1 Million Jahren wird der Nebel verschwunden sein, aber seine Sterne werden zum Teil noch leuchten, wenn unsere Sonne längst vergangen ist.
NGC 7380 bezeichnet eigentlich nur den jungen Sternhaufen, der 1787 von Caroline Herschel entdeckt wurde. Der umgebende Nebel konnte erst sehr viel später beobachtet und nachgewiesen werden, nämlich in den 1950er Jahren,und hat seit 1959 die Bezeichnung SH2-142.
Der Nebel selbst ist visuell sehr schwer zu sehen, aber für die Astrofotografen ein beliebtes Objekt. Besonders die relativ neue Schmalbandfotografie zeigt die filigrane, lebhafte Struktur des Nebels. Die schwarzen Kanten deuten auf sehr intensive, energiereiche Strahlung hin, die durch ihren Druck diese Strukturen formt und leuchtende Kanten erscheinen lässt.
Das gezeigte Foto ist aber eine reine RGB-Aufnahme mit einer Astro-Farbkamera aufgenommen. 33 Einzelbelichtungen zu je 5 Minuten wurden am PC zu einem Bild verarbeitet, Gesamtbelichtung hier also 2:45 Stunden. Das Fernrohr war ein
30,5 cm durchmessendes Ritchey Chrétien Spiegelteleskop.

Andromeda – Eine Schönheit am Sternenhimmel

Andromeda und Kassiopeia Foto: Sabine Mauer

Foto: Sabine Mauer

Am Samstag, den 30. November um 19 Uhr wird ein weiteres unserer großen nördlichen Sternbilder vorgestellt. Den Besuchern unseres Öffentlichkeitsabends erzählt unser Referent Dietmar Bode die spannende Geschichte der schönen Andromeda, Tochter des Königs von Äthiopien Kepheus und seiner Gemahlin Kassiopeia. Dazu werden beeindruckende Fotos dieser Himmelsregion gezeigt, sämtlich von Mitgliedern der Sternwarte aufgenommen.

Nach dem Vortrag werden unsere Mitglieder an den Teleskopen bereit stehen und den Gästen beim Beobachten des Sternbildes und seiner Besonderheiten zur Seite stehen. Wenn das Novemberwetter mitspielt, wird gerade auf Bildern Gezeigtes nun mit dem eigenen Auge gesehen werden können.

Der Eintritt zur Sternwarte ist wie immer frei. Geöffnet für unsere Gäste wird um 18:30 Uhr, der Vortrag beginnt um 19 Uhr.
WICHTIG: Für eine bessere Planung des Abends wird dringend um eine Anmeldung gebeten, unter der
Email-Adresse veranstaltung@sternwarte-limburg.de . Für das Autonavi ist die Anschrift: Stephanshügel 11, 65549 Limburg.

Bild des Monats November 2019

Marcel Herheuser

Das Astrobild des Monats zeigt den, unter Astronomen allseits bekannten, Doppelsternhaufen h (NGC 884) und chi Persei (NGC 869) im Sternbild Perseus. Die zwei offene Sternhaufen sind  etwa 7000 Lichtjahre von uns entfernt und sind mit ihrer scheinbaren Helligkeit von 5,5 mag bereits mit dem bloßen Auge am Herbst- und Winterhimmel als kleine verwaschene Fleckchen am Himmel zu beobachten. Im Teleskop, bei schwacher Vergrößerung, zeigen sich zwei wunderschöne Objekte, wie Diamanten auf schwarzem Samt. Weiterlesen

Bild des Monats Oktober 2019

Volkhard Metzner

Das Bild des Monats Oktober zeigt eine unserer Nachbargalaxien Messier 33, auch bekannt als der Dreiecksnebel. Die Galaxie liegt im Sternbild Dreieck. Sie gehört, wie auch die Andromedagalaxie zu unserer „Lokalen Gruppe“, eine Anhäufung von mehreren Galaxien in der nächsten Nachbarschaft unserer Milchstraße. Der Dreiecksnebel liegt etwa 2,7 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Obwohl sie neben der Andromedagalaxie die zweit hellste Galaxie am Nachthimmel ist, ist sie mit dem bloßen Auge, nicht mehr beobachtbar.

 

Warum ist uns der Mond so wichtig?

So zeigt sich der Mond, wenn er am 5.10. um 19:30 Uhr seinen Höchststand im Süden erreicht.

Mondvortrag am 5. Oktober um 19:30 Uhr (geöffnet ab 19 Uhr)

Unser jüngster Referent, der 13 jährige Leon Stauber, wird es den Gästen beim Vortrag am 5. Oktober auf dem Öffentlichkeitsabend genau erklären. Dabei richtet sich Leon zwar vorwiegend an jugendliche Zuhörer, aber auch für alle Erwachsenen dürften seine Erklärungen hoch interessant sein. Weiterlesen

Neuigkeiten aus der Astronomie

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