Sternwarte Limburg e.V. – Astronomie erleben

Wir, die Sternwarte Limburg e.V., sind ein Treffpunkt für astronomisch Interessierte  aus der Region um Limburg an der Lahn. Wir bieten der Öffentlichkeit monatliche Führungen mit ausgewählten Vortragsangeboten und Himmelsbeobachtung an. Darüber hinaus führen wir auch gesonderte Gruppenveranstaltungen durch. Weiterlesen →

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Bitte beachten Sie, dass unsere räumliche Kapazität beschränkt ist. Eine Anmeldung unter  veranstaltung@sternwarte-limburg.de ist zwingend erforderlich! Ihre Anmeldung wird erst nach Rückmeldung durch uns gültig!

Die Sternwarte befindet sich an der Ecke Stephanshügel / Industriestr. 1, 65549 Limburg / Lahn

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Informationen zu Sternpatenschaften

 

Der Sternenhimmel im November 2026

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda gehört; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im Südwesten der Wassermann, im Süden der Walfisch und darüber die Fische.

Im Osten tauchen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht über uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum Südosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem veränderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem prägnanten Sternhaufen der Plejaden und dem rötlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsjäger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen.

Saturn und Neptun im Grenzgebiet der Sternbilder Walfisch und Fische haben um 22 Uhr gerade den Meridian überquert. Hoch im Südosten lädt Uranus im Stier zu einer Beobachtung ein.

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Bild des Monats September 2026

Foto: Oliver Rieck

Am 01. September 2026 wurde von einem Amateurastronomen aus Japan und der ATLAS-Gruppe (Asteroid Terrestrial-Impact Last Alert System) die zweite Supernova, mit der Bezeichnung SN2026aaiv, innerhalb von 12 Monaten in der ca. 43 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie NGC 7331 im Sternbild Pegasus entdeckt.

Es handelt sich hierbei um eine Supernova vom Typ Ia: in einem engen Doppelsternsystem hat sich ein sonnenähnlicher Stern bereits zu einem sogenannten Weißen Zwerg entwickelt. Dabei hat der Stern am Ende seines Lebens seine äußere Hülle abgestoßen. Übrig geblieben ist sein sehr heißer Kern aus Sauerstoff und Kohlenstoff, etwa so groß wie die Erde, mit einer Temperatur um die 100.000 Grad Kelvin.

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Bild des Monats August 2026

Bild: Sabine Mauer

*Sofi-Spirale aus Bruelles: Der Weg ins schwarze Loch*

Wer sagt, dass man den Ablauf einer totalen Sonnenfinsternis langweilig linear aufreihen muss? Für dieses Komposit aus Bruelles (Asturien) habe ich den gesamten partiellen Weg der Sonnenfinsternis als Spirale um die totale Phase im Zentrum gewickelt.

*Setup & Schmerzen:*

*Optik & Body:* OM.System OM-1 mit dem M.Zuiko 100-400mm – leicht
genug fürs Reisen, aber lang genug für eine brauchbare Sonnenscheibe.

*Der Workflow:* Erst mal alle 5min mit dem Baader Astrosolar Filter
die fortschreitenden Mond der partiellen Phasen sauber auf den
Sensor brennen. Rechtzeitig vor C2 (zweiter Kontakt) den Filter
abreißen, und dabei die Kamera verreißen und beten, dass man schnell
genug alles wieder richtet. Auch wenn man gerade von
Flugameisen überrannt wird.

*Das Ergebnis:* Die Spirale die den Blick unweigerlich ins Zentrum
und zum Diamantring führt.

Sonnenfinsternis auf der Sternwarte Limburg

Ein himmlisches Schauspiel am Abend des 12. August 2026

Am 12. August 2026 erlebte Limburg ein außergewöhnliches Naturereignis: Eine partielle Sonnenfinsternis, bei der der Mond die Sonne zu rund 90 % bedeckte.

Schon lange vor 19.00 Uhr hatten sich viele Besucher vor der Sternwarte versammelt um das Naturphänomen mit eigenen Augen und durch eine zertifizierte Brille zu beobachten. Da der Ansturm, entgegen vergangener Finsternisse, außergewöhnlich hoch war, war das Kontingent von 100 Brillen bereits nach wenigen Minuten aufgebraucht. Die zahlreichen Gäste hatten aber auch die Gelegenheit das Naturschauspiel  durch zahlreiche Teleskope ganz nah zu beobachten.

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Bild des Monats Juli 2026

Bild: O. Rieck

Die “Große Mauer”,
ein Teil des Nordamerikanebels NGC7000 im Sternbild Schwan. Der Nebel erinnert an die Form des nordamerikanischen Kontinents.
Der ca. 2000 bis 3000 Lichtjahre entferne Gasnebel besteht teilweise aus ionisiertem Wasserstoff und leuchtet in einer rötlichen Farbe. Als die „Große Mauer“ bezeichnet man die deutlich zu sehende Verdichtung des leuchtenden Gasmaterials.
Der Nebel wird durch die starke UV-Strahlung eines nahegelegenen leuchtkräftigen Sterns zum Leuchten angeregt.
Die Gesamtbelichtungszeit der Aufnahme beträgt 186 Minuten. Als Teleskop kam ein Askar 103 APO mit einem 0,8x Reducer (f/5.4) zum Einsatz. Kamera: ZWO ASI533MC Pro, Filter SVBony SV240 Multi-Narrowband.

Bild des Monats Juni 2026

Foto: A. Conradi

Im Juni 2026 gab es in der Abenddämmerung eine bemerkenswerte astronomische Konstellation zu beobachten: Es standen mehrere Planeten dicht beieinander; sie ließen sich sehr gut beobachten, sowie mit einem kleinen Teleobjektiv gemeinsam fotografieren.

Am 17. Juni gesellte sich zu den Planeten Venus, Jupiter und Merkur noch der zunehmende Mond dazu. Er zeigte sich nahe bei unserem Nachbarplaneten Venus.

Das Bild wurde gegen 23:00 Uhr MESZ aufgenommen, etwa eine Stunde nach dem Sonnenuntergang.

Links oben im Bild erkennt man die Mondsichel, darüber den Planeten Venus. Von der Bildmitte aus rechts sehen wir den Gasplaneten Jupiter. Merkur gelangte leider nicht mehr auf das Bild, da er schon dicht über dem Horizont stand und schon bald hinter dem Horizont unterging.

Bild des Monats Mai 2026

Foto: Sabine Mauer

Mit einem selbstgebauten Sol’Ex auf Sonnenforschungskurs

Die Sonne kennen wir alle: hell, warm und scheinbar unveränderlich. Doch betrachtet man sie in ganz bestimmten Wellenlängen des Lichts, zeigt sie plötzlich völlig unterschiedliche „Gesichter“. Mit einem selbstgebauten *Sol’Ex* gelang es mir, unsere Sonne in mehreren sogenannten *Spektrallinien* aufzunehmen – darunter *H-Alpha*, *H-Beta*, *Magnesium b1*, *Helium D3*, *Kalzium (Ca II K)* und sogar erste Tests in einer *Eisenlinie*.

Was zunächst wie bunte Spezialeffekte klingt, ist in Wirklichkeit echte Sonnenphysik.

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Neuigkeiten aus der Astronomie

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