Dieses Bild entstand am 22. März nachts zwischen 3 und 5h30, Blickrichtung Sternbild Schwan ( Az 62°/ DEC 37°). Deneb wurde ins Zentrum dieses Wide Sky Bildes gestellt. Für unseren Standort in dieser Jahreszeit eine Gegend mit einer sehr hohen Sterndichte. Eine echte Herausforderung in Sachen optischer Auflösevermögen in der Fläche, also von den Ecken bis ins Zentrum. Die Spreizung der Helligkeiten ist enorm, Deneb zählt zu den 20 hellsten Sternen an unserem Nachthimmel mit ca 1,2 mag.
Astrofoto der Woche von der Sternwarte Limburg
Ein weiteres Mal stellt ein Mitglied der Sternwarte Limburg das Astrofoto der Woche. Hiermit wird wöchentlich das beste Astrofoto aus dem deutschsprachigen Raum (und darüber hinaus) ausgezeichnet und von dem Physiker Peter Riepe im Detail vorgestellt.
Die Sternwarte Limburg hatte in den letzten Jahren immer wieder auf diesem Treppchen der besten Astrofotos stehen dürfen.
Das in dieser Woche ausgewählte Bild wurde nicht in Limburg aufgenommen, sondern in einer Remotesternwarte, also ferngesteuert, auf der Südhalbkugel aufgenommen.
Das Teleskop steht in Chile unter dem gleichen Himmel wie die großen professionellen Superteleskope in den Anden.
Bild des Monats März 2020
Dieser Mond vom 6. Februar um 22:50 Uhr wurde mit einem 180 mm Maksutov Teleskop aufgenommen.
Durch die hohe Brennweite von 2700 mm ist so ein Fernrohr besonders gut für Mond und Planeten geeignet.
Die Bildgewinnungstechnik (Lucky Imaging) erlaubt es, besser aufgelöste Bilder zu bekommen, als mathematisch eigentlich möglich. Hierbei wird eine große Anzahl kurz belichteter Aufnahmen (hier jeweils 4/1000 s, was die Luftunruhe quasi einfriert) aufgenommen und diejenigen Bilder, die, eigentlich per Zufall, besonders gut geworden sind, werden von einem Computerprogramm ausgesucht und weiterverarbeitet. In diesem Falle waren es 15 Bilder von 500, die in die weitere Bildbearbeitung eingeflossen sind. Weiterlesen
Bild des Monats Februar 2020
Das Bild des Monats Februar zeigt den schönsten Teil des Wintersternbildes Orion, nämlich die Nummer 42 im Messier-Katalog, den großen Orionnebel. Darüber liegt der kleine „De Marians Nebel“ M43. Die beiden Objekte werden nur durch die dünnen Staubfilamente getrennt. Sie sind beide Emissionsnebel. Das bedeutet, dass das Wasserstoffgas von den lokalen Sternen zum Leuchten angeregt wird. Weiterlesen
Beteigeuze – Ein Stern im Todeskampf?
Vortrag am 15. Februar um 19 Uhr.
Da wir nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen in unserem Vortragsraum haben, möchten wir unsere Besucher ganz dringend bitten, sich bis spätestens Freitagmittag per E-Mail anzumelden. Spätere Anmeldungen können nicht mehr rechtzeitig gelesen werden!
Seit Wochen wird darüber berichtet, dass sich der Riesenstern im Sternbild Orion deutlicher verändert als gewöhnlich. Dass Beteigeuze ein Veränderlicher (Stern) ist und er seinem Ende – nach Sternenmaßstäben – nahe ist, ist schon lange bekannt. Unser Referent und Vereinsmitglied Berthold Fuchs untersucht altbekannte Fakten und bewertet spekulative Annahmen. Weiterlesen
Besuch auf der Sternwarte Limburg
Klaus-Peter Willsch, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt, besuchte am Montag, den 3. Februar, die Sternwarte Limburg.
Angeregt zu diesem Besuch wurde er durch verschiedene Veröffentlichungen der letzten Monate, in denen herausragende astronomische Fotos von unseren Mitgliedern ausgezeichnet worden waren.
MdB Willsch, im Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg direkt gewählt, ist an der Astronomie sehr interessiert, war dies doch nicht sein erster Besuch auf der Sternwarte. Weiterlesen
Bild des Monats Januar 2020
Das Bild des Monats Januar zeigt ein beliebtes Motiv der Astronomen. Es ist der, unter der Bezeichnung M45, bekannte Sternhaufen der Plejaden im Wintersternbild Stier. Häufig findet man auch die Bezeichnung „Siebengestirn“ oder „Sieben Schwestern“. Dieser Begriff geht auf die Griechische Mythologie zurück und nimmt Bezug auf die sieben Töchter des Titanen Atlas. Ihre Namen lauten Alkyone, Asterope, Elektra, Kelaino, Maia, Merope und Taygete. Weiterlesen
Die Entstehung und Entwicklung der Erde – Ist sie wirklich einzigartig?
Unsere Vortragsserie 2020 beginnt am 18. Januar um 19 Uhr. Anlässlich der Verleihung des Nobelpreises an die Erstentdecker von Exoplaneten Michael Major und Didier Queloz beschäftigt sich unser Referent an diesem Abend mit dem spannenden Thema der Entwicklung der Erde und anderer Planeten.
Die Erde ist ein Planet von 8 in unserem Sonnensystem. Aber schon etwa 4000 Planeten von fernen Sonnen, sogenannte Exoplaneten, sind unseren Astronomen inzwischen bekannt. Ständig werden weitere Welten gefunden. Wo die Sonnen mit ihren Planeten entstehen, zeigt der Referent des Abends mit Bildern von Mitgliedern der Sternwarte. Nur ein Beispiel für so eine Sternentstehungsregion ist das beigefügte Foto des Rosettennebels, ein prächtiges Beispiel aus dem Sternbild Einhorn, einem Nachbarn des Orion. Weiterlesen